Analytische Psychosentherapie: 1 Grundlagen by Paul Matussek

By Paul Matussek

Die Persönlichkeitsstörung im Verhältnis von privatem und öffentlichem Selbst steht als zentrales Erklärungsmodell der analytischen Psychosentherapie im Mittelpunkt dieses zweibändigen Werkes.

1 Grundlagen

- Die theoretische Neufundierung der analytischen Psychosentherapie
- Empirisch und wissenschaftlich begründet
- Mit Fallanalysen belegt (Grillparzer, Claudel, Gould)

2 Anwendungen

- Psychodynamische Aspekte und Therapie
- Praxisorientierte Darstellung der Wirkungsmechnismen
- Klinische Fallbeispiele und Persönlichkeitsanalysen (C.G. Jung, Martin Heidegger, Axel Springer)

Ein effektives tool, das Klinikern eine verbesserte Diagnose und Therapie, und Nichtpsychiatern vertiefte Einblicke in die grundlegenden Faktoren der Persönlichkeitsbildung ermöglicht.

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Handbuch der Familiendiagnostik

Interdisziplinäre Familiendiagnostik! Therapeutin und Therapeut können mit dem Handbuch der Familiendiagnostik den diagnostischen Prozess Schritt für Schritt nachvollziehen. Vom ersten Telefonkontakt über die Durchführung der Gespräche bis hin zur klinischen Dokumentation, enthält dieses Buch alle Fakten und Informationen, die Sie für Ihre tägliche Arbeit benötigen.

Evozierte Potentiale in Klinik und Praxis: Eine Einführung in VEP, SEP, AEP, MEP, P 300 und PAP

In der Neubearbeitung der three. Auflage sind erstmalig und für deutschsprachige Bücher über evozierte Potentiale einmalig alle in Klinik und Praxis relevanten evozierten Potentiale zusammenfassend dargestellt. Das bewährte Buch ist sowohl eine Einführung als auch ein Atlas der Reiz- und Registriermethoden der evozierten Potentiale VEP, SEP, AEP, MEP, PAP, Hirnstammreflexe und ereigniskorrelierten Potentiale (EKP).

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Die Mutter, die keine Kinder wollte, war eine miBtrauische Frau mit einer negativen Lebenseinstellung. Als sie mit der Patientin schwanger war, muBte sie ihre Arbeit als Kochin aufgeben. fsarbeiter bei der Post, arbeitslos, so daB die Eltem in Geldnot gerieten. Frau W. wurde wiihrend ihrer ersten 2 Lebensjahre vorwiegend yom arbeitslosen Vater versorgt. Er litt an Epilepsie und kam sich als Arbeitsloser nutzlos vor. Als die Patientin 2 Jahre alt war, beging er Selbstmord. In seinem Abschiedsbrief schrieb er, daB er seine Frau von sich entlasten und ihr durch diesen Schritt zu einer kleinen Rente verhelfen wolle.

Ihre GefUhle der Wertlosigkeit und des Versagens erstreckten sich iiber den Beruf hinaus auf fast alle Lebensbereiche, so daB sie stiindig mit sich, ihren Leistungen sowie ihrer partnerschaftlichen und familiiiren Situation unzufrieden war. Diskussion Zu Beginn der Diskussion werden kritische Aspekte unseres methodischen Vorgehens reflektiert. Typisch ausgepriigte neurotische oder endogene Depressionen sind von uns Klinikern als eindeutige Krankheitsbilder auszumachen. Beim Versuch einer quantifizierenden Diagnostik, wie er z.

24 F. Schwarz et al. TabeDe 24. Selbstentwickelte Symptomskala. Prozentuale Hiiufigkeiten aller Gruppen und Signifikanzen Einzelmerkmale Unklassifiziert Traurige Verstimmung, Traurigkeit 75,9% Vollige Geflihlslosigkeit. 1% 47,6% Antriebshemmung Einschlafstorungen Durchschlafstorungen Friihes Erwachen 85,7% 72,0% 73,9% 65,0% Ermiidbarkeit Appetitverlust 84,9% 85,7% Gewichtsverlust (ab 3 kg) Sexualstorung Depression am schlimmsten am Morgen 52,2% 96,2% 40,0% Depression am schlimmsten am Abend Storung der Vitalgeflihle Vegetative Storung(en): Atmung, Kreislauf, Geschmacks- und Geruchssinn, Menstruation, Kopfschmerzen, Schwindel, SchweiBausbriiche (auBer Verdauungsstorungen) Verdauungsstorungen: Verstopfung, Durchfall, Erbrechen, Magenschmerzen und FreJ3lust Agitiertheit Selbstmordtendenzen Hypochondrie Bipolar 93,8% 86,5% 72,2%/ 55,2%/ 0,00267 0,0863 100,0% 100,0% 66,7% 84,6% 11,8% 31,5% 93,1% 94,1% 55,6% 43,9% 72,7% 100,0% 84,9% 100,0% 82,4%/ 97,7%/ 0,0616 0,0483 97,7% 100,0% 41,7% 57,7% 63,9% 50,0% 61,7% 40,0% 83,1% 88,6% 50,0% 85,2% 45,5% 100,0% 80,4% 42,0% 81,3% 60,0% 73,7% 66,7% 41,7% 85,2% 74,5% 56,5% 36,6%/ 0,692 75,0% 63,5%/ 0,0660 41,2% 88,9% 25,0% 3,7% 50,0% 76,0% 61,1% 52,9%/ 0,0391 29,4% 96,3% 76,5%/ 0,0439 5,9% 31,3% 58,8% 63,5% 98,9% 75,3%/ 0,0020 5,6% 66,3% 72,9% 56,0% 35,3% 67,1% 70,6% 34,8% 65,4% 39,1% 13,3% 72,2% 5,6%/ 0,0342 6,7% 28,9% 57,1% 20,0% 82,4% 28,4% 66,3% 16,0%/ 0,0380 15,0%/ 0,1000 28,6%/ 0,0002 27,8% 45,0%/ 0,0586 65,2%/ 0,0272 66,3% Depressiver Wahn (Verarmungs-, Versiindigungs-, Krankheitswahn) BeeinfluBbarkeit (der Depression) durch die Umwelt Erstmanifestation/erste Phase unter 40 Jahren Plotzlicher Beginn 41,4% 16,7% 41,7%/ 0,0610 50,0% 36,4% Dauer bis 1 Jahr Oetzte Depression) 39,3% 61,1% Friihere Depression(en) 64,3% 83,3% 16,7% 56,5% 86,3% 75,6% 34,6% 16,2% 16,7%/ 0,0465 60,4% Personlichkeit und Symptomatik unklassifiziert Depressiver 25 Bei 9 der urspriinglich erfragten 42 Symptome ergaben sich statistisch relevante Unterschiede zwischen den depressiven Vergleichsgruppen.

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