Briefe zur Wellenmechanik by K. Przibram (auth.), K. Przibram (eds.)

By K. Przibram (auth.), K. Przibram (eds.)

Eine große physikalische Theorie wie die Schrödingersche Wellenmechanik nimmt, wenn sie sich bewährt, mit der Zeit ein unpersönliches, von ihrem Urheber ganz losgelöstes Eigendasein an und wird schließlich als selbstverständlich hingenommen. guy vergißt da, mit wieviel inneren Kämpfen, Hoffnungen und Ent­ täuschungen ihre Entstehung verbunden warfare, und all das Für und Wider in den Reaktionen der Zeitgenossen. Diese mehr persönliche Seite kann wieder zum Leben erweckt werden, wenn Briefe wie die hier wiedergegebenen aus jener Zeit vorhanden sind. Schrödingers Witwe, Frau Annemarie Schrödinger, hegte den Wunsch, der die Wellenmechanik betreffende Briefwechsel ihres Gatten möge im Rahmen der Schriften der Österreichischen Aka­ demie der Wissenschaften veröffentlicht und so einem größeren wissenschaftlichen Kreise zugänglich gemacht werden. Sie hat sich an den Unterzeichneten, den Senior der österreichischen Physiker, mit dem Ersuchen gewandt, er möge ihren Wunsch der Akademie zur Kenntnis bringen. Ein die Publikation der Briefe betreffender An­ trag wurde in der Sitzung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der Akademie am 25. Januar 1962 einstimmig und mit freu­ diger Dankbarkeit angenommen; die Redaktion wurde dem Unter­ zeichneten anvertraut.

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Praktisch hindert aber wohl nichts, in der zuerst angeführten überlegung durchwegs ljJ durch ~ zu ersetzen, weil ja in Wirklichkeit alle Eigenwerte nahezu gleich groß sind, wegen der großen additiven Konstante, die sie enthalten und von der Sie auch sprechen. Bestimmt man diese Konstante, was fast unvermeidlich ist, als m c2 (oder ein ganzzahliges Vielfaches davon), so werden die EigenwertdiJJerenzen gegen die Eigenwerte selbst sehr klein, von der Ordnung der Relativitätskorrektion. 2) Sie beruhren öfters den Punkt, daß die "Wellengleichung" (1) noch nicht die fundamentale Gleichung des Problems ist, weil sie keine Differentialquotienten nach der Zeit mehr enthält, dafür aber die Integrationskonstante E.

Eine Fundamentalgleichung ein Glied mit 1Ji2, und bestehen zu gleicher Zeit die soeben mit IJiI und h angedeuteten Schwingungen, so tritt infolgedessen ein Glied mit 2lJillJi2 = al a2 cos [2n (VI - vs) t + al as cos [2 n (VI + vs) t + bl - bJ + + bl + bJ (9) auf, wo die erste Größe eben den Differenzton vorstellt. Freilich, um dann ganz klar einzusehen, wie dieser zur Ausstrahlung gelangt, hätte man sich über den Zusammenhang des schwingenden Systems mit dem elektromagnetischen Felde Rechenschaft zu geben.

HEISENBERG, Mathematische Annalen 95, 683, 1926.

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