Dermatologische Propädeutik: Die entzündlichen Erscheinungen by Professor Dr. S. Róna (auth.)

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Gewisse chemische Substanzen, die Zerfall s- und Abbauprodukte organisierter Körper, sowie das Fibrin und (nach Leber und Buchner) gewisse Bakterien, resp. deren Stoffwechselprodukte und Proteine, wirken nämlich chemotaktisch auf die weißen Blutzellen. Von der chemotaktischen Kraft dieser in letzter Linie chemischen Stoffe hängt der Grad der Emigration ab. Daher sehen wir massenhafte Emigration, Anhäufung weißer Blutzellen (Eiterung, eitriges Exsudat) unter natürlichen Verhältnissen fast ausschließlich nach Einwirkungen der durch Bakteriengifte gebildeten Schädlichkeiten, und zwar schon einige Stunden (4-8 Stunden) nach der Einwirkung und so lange, gung entsprechenden Zahl, um bei Andauern der Entzündung sich noch zu vermehren (siehe die chronische Entzündung).

Wenn bei letzterem eine klaffende Kontinuitätstrennung zustande kommt, wird die Lücke erst mit fremdem Material, 35 - mit nekrotischem Gewebe, Blutgerinnsel ausgefüllt; das neugebildete Gewebe (Granulations- und Narbengewebe) ersetzt nur langsam, nach Entfernung und Eliminierung der pathologischen Elemente den Bindegewebsverlust. Dann erst kommt der neue Epithelüberzug. Bei allen größeren, hauptsächlich aber bei den auf infektiöse Schädigungen folgenden, sich lange hinziehenden regenerativen Prozessen erscheinen am Schauplatz, außer den sicher von Bindegewebszellen abstammenden Elementen, und außer den bei den infektiösen Entzündungen besonders in die oberen Schichten des Granulationsgewebes in großer Zahl emigrierten, zumeist polymorphkernigen weißen BI u t z e 11 e n auch Zellen "f raglichen" Ursprunges.

Die Regeneration der beschädigten Zellen geht dann rasch und sehr häufig unbemerkt von statten. Das serös-eiterige Exsudat wird schon seltener und schwer resorbiert. Wir haben aber gesehen, wie das nach Absterben der Leukozyten zustande kommt. Ein Teil der 41 am Leben gebliebenen weißen Blutzellen gelangt dann in die Lymphgefäße und von dort in die Lymphdrüsen, ja ein Teil kann sogar wieder in die Blutbahn zurückgelangen. Die nach großen Oewebsschädigungen entstandenen Nekrosen müssen erst durch Dazwischenkunft eines gewissen Zellmechanismus und Chemismus verflüssigt (Eiterung, Abszeßbildung) oder ganz von dem lebenden Körper abgeschlossen (Demarkation) werden, um im ersteren Falle nach außen entleert, im letzteren abgestoßen und durch neues, sichtbares Gewebe ersetzt werden zu können.

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