Dialektik und Ethik: Besser führen mit Fairneß und Vertrauen by Baldur Kirchner

By Baldur Kirchner

Buchhandelstext
Wer überzeugen will, muß neben fachlicher Kompetenz soziale und ethische Kompetenz besitzen. Gute Führung erfordert heute Fairneß und Vertrauen. Soziale und sittliche Kompetenz entwickeln sich im Prozeß der Persönlichkeitsbildung eines Menschen. Führende müssen Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit in ihrer Persönlichkeit verkörpern, um diese Werte auch ausstrahlen zu können. "Dialektik und Ethik" zeigt analytisch auf, wie es dem Führenden heute gelingt, sein Persönlichkeitsprofil unter dialektischen Bedingungen zu verbessern. Der Autor macht deutlich, daß Dialektikfähigkeit und Ethikfähigkeit sich ergänzen und Merkmale einer Kommunikationskultur sind, die dem Zwischenmenschlichen eine neue Wertigkeit verleiht. In den ethischen Prinzipien dieses Buches erfahren Sie, wie Sie Ihre Dialogkultur im beruflichen und privaten Leben neu gestalten können.

Zielgruppe
Führungskräfte/Manager, Fachkräfte, Allgemein

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Ja, es gibt wohl kaum etwas Zwischenmenschliches, das seine Akzeptanz und Seriosität nicht aus dem Hierarchischen empfmge. "Hierarchie" als Ordnungskategorie für konstruktives Zusammensein impliziert zwingend auch die Qualität des Führens durch den Führenden. Der Wert einer Führungsbeziehung allerdings wird davon bestimmt, in welchem Lebensgefühl Führende und Geführte ihre Begegnungen erleben. Bevor die Kompetenzen des Führenden zur Sprache kommen, seien die nach meiner Erkenntnis im Umgang mit Führenden zwei bedeutendsten Weisen des Führens geklärt.

Zugleich bieten fachliche, soziale und sittliche Kompetenz des Führenden ein holistisches Bild seines Werdens, das sich der ganzheitlich-anthropologischen Betrachtung in der griechischen Antike nähert. Denn Soma (corpus), Psyche (anima) und Nous (mens) vereinigen sich zu komplementären Erscheinungen einer zwar kollektiv vorhandenen, doch stets individuell greifbaren menschlich-personalen Wirklichkeit. Dieses ständige Bedingtsein kennzeichnet auch das per- 61 sönliche Profil des Führenden. Er benötigt die Ganzheit seines körperlichen, seelischen und geistigen Daseins, um seine Glaubwürdigkeit im Bewußtsein der Geführten fast täglich zu erneuern.

Wo allerdings die spirituelle Aussage des Neuen Testamentes einer persönlichen Welt- und Bedürfnisorientierung weichen mußte, bauen sich auch im Bewußtsein des Priesters Bindungen auf, die ihn mit Erwartungen an das Diesseits belegen. Ich drücke hier vielleicht eine idealtypische Vorstellung von der Persönlichkeit des Priesters aus. Ist nicht aber der spirituelle Leiter einer Glaubens- und Kultgemeinschaft die bedeutendste IdentifIkationsgestalt für den glaubenden Menschen? Lebt nicht die Glaubwürdigkeit des Klerikers von der Identität zwischen Lehre und Praxis?

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