Die Patentfähigkeit von Arzneimitteln — der gewerbliche by Eva-Maria Müller

By Eva-Maria Müller

Die Abhandlung über den Patentschutz für pharmazeutische, medizinische und biotechnologische Erfindungen vereint eine konzentrierte Darstellung der historischen Rechtsentwicklung sowie der allgemeinen Lehren des Patentrechts mit einer systematischen Untersuchung von Sonderproblematiken der Patentfähigkeit von Arzneimitteln. Schwerpunkt ist die Kommentierung umstrittener Vorgaben der sog. Biopatentrichtlinie (98/44/EG) zur Schutzfähigkeit von Bestandteilen des menschlichen Körpers (Gensequenzen, Proteinen, embryonalen Stammzellen) unter Einbeziehung von Schutzumfang und Patentierungsgrenzen. Berücksichtigung finden wettbewerbsrechtliche Auswirkungen zeitlicher Ausschließlichkeitsrechte, Instrumente zur Gewährleistung effektiven Patent- und Unterlagenschutzes sowie das Marktexklusivitätsrecht für Orphan medications. Fälle aus Rechtsprechung und Praxis gewährleisten Anschaulichkeit bei der Erörterung. Es wird die unerläßliche Verbindung des deutschen Patentrechts zum Europäischen Gemeinschaftsrecht sowie Internationalen Patentrecht aufgezeigt.

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Dies lasse ein Anknüpfen allein an phänotypisch gleiche Ausgangsindividuen nicht genügen. Vielmehr sei es erforderlich, auf Organismen, die in ihrem Genotyp übereinstimmen, zurückzugreifen. Bei der Züchtung einer Taube mit rotem Gefieder genügte daher zum Beleg der Wiederholbarkeit nicht schon der Rückgriff auf ein Elter der Parentalgeneration mit demselben Phänotyp, wie ihn der im Antragsbegehren genannte Ausgangsorganismus trug. Denn bei der Taube – ebenso wie bei anderen höheren Organismen – spielten komplexe Erbgänge mit entsprechend schwierigen Erblehren eine Rolle.

BGH, GRUR 1985, 1035 (1036) – METHYLOMONAS. ; BGH, NJW 1997, 2820 (2820, 2821); EPA, Große Beschwerdekammer, GRUR Int. 1993, 698 ff. Preu, GRUR 1980, 691 (691, Fn. 10). Hubmann/Götting, Gewerblicher Rechtsschutz, § 9, S. 124. Kraßer, GRUR Int. ). Vgl. auch die Ausstellungspriorität des § 3 Abs. 4 Nr. 2 PatG. Zur Problematik des Schutzumfanges einer ersten sowie zweiten und weiteren medizinischen Indikation siehe Kapitel 2. II. Die Voraussetzungen der Patentfähigkeit 21 3. Die erfinderische Tätigkeit auf technischem Gebiet Nach §§ 1 Abs.

PMZ 1905, 4ff. – BADEWASSER. PMZ 1905, 4 (4). PMZ 1906, 215 – Verfahren zur Regulierung schiefgewachsener Zähne. Dazu eingehend Laufs, in: FS. f. ). Dazu Kapitel 2. Deutsch, GRUR Int. 1983, 489 (491); Kraft, in: Deutsch/Kraft/Kleinsorge (MPS), S. 27, 28. 24 §1 Funktionen des Patentes und Entwicklungsgeschichte seiner Regulierung Gleichfalls gewerblich anwendbar und der Patentierung zugänglich sind die Stoffe, welche im Rahmen eines Behandlungsverfahrens am menschlichen Körper verwendet werden (§ 5 Abs.

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