Handbuch der Familiendiagnostik by Prof. Dr. M. Cierpka (auth.), Prof. Dr. med. Manfred Cierpka

By Prof. Dr. M. Cierpka (auth.), Prof. Dr. med. Manfred Cierpka (eds.)

Interdisziplinäre Familiendiagnostik!

Therapeutin und Therapeut können mit dem Handbuch der Familiendiagnostik den diagnostischen Prozess Schritt für Schritt nachvollziehen. Vom ersten Telefonkontakt über die Durchführung der Gespräche bis hin zur klinischen Dokumentation, enthält dieses Buch alle Fakten und Informationen, die Sie für Ihre tägliche Arbeit benötigen.

Ein ausführlicher Leitfaden für die Gesprächsführung unterstützt Sie ganz praktisch. Viele Beispiele illustrieren und erläutern den theoretischen Hintergrund.

Der interdisziplinäre Ansatz gewährleistet, dass systemische, psychoanalytische wie auch strukturelle Theorien zur Anwendung kommen. Von den Grundlagen über Therapieverfahren bis hin zu speziellen Situationen werden alle Aspekte der Familiendiagnostik in ihrer praktischen Anwendung dargestellt.

Die three. Auflage wurde komplett überarbeitet und präsentiert sich in einem neuen, modernen structure.

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Handbuch der Familiendiagnostik

Interdisziplinäre Familiendiagnostik! Therapeutin und Therapeut können mit dem Handbuch der Familiendiagnostik den diagnostischen Prozess Schritt für Schritt nachvollziehen. Vom ersten Telefonkontakt über die Durchführung der Gespräche bis hin zur klinischen Dokumentation, enthält dieses Buch alle Fakten und Informationen, die Sie für Ihre tägliche Arbeit benötigen.

Evozierte Potentiale in Klinik und Praxis: Eine Einführung in VEP, SEP, AEP, MEP, P 300 und PAP

In der Neubearbeitung der three. Auflage sind erstmalig und für deutschsprachige Bücher über evozierte Potentiale einmalig alle in Klinik und Praxis relevanten evozierten Potentiale zusammenfassend dargestellt. Das bewährte Buch ist sowohl eine Einführung als auch ein Atlas der Reiz- und Registriermethoden der evozierten Potentiale VEP, SEP, AEP, MEP, PAP, Hirnstammreflexe und ereigniskorrelierten Potentiale (EKP).

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Dieses Ziel wird mit der persönlichen Utopie einer meist harmonischen, idealtypischen Familie verfolgt. Die persönlichen Vorstellungen von Familie gehen in die Familiengründung ein. Die Lebensentwürfe der Partner basieren auf gemeinsamen, aber eben auch zum Teil sehr unterschiedlichen historischen Folien der eigenen Herkunftsfamilien. In der Realisierung wird ein neuer Rahmen hervorgebracht, unter dem zunächst die Partner und, falls Kinder hinzukommen, die Familie zusammenlebt. Die Diskrepanz zwischen dem, was sich die einzelnen Partner als Familie vorgestellt hatten, und zwischen dem, was tatsächlich realisiert werden konnte, gehört zu dem, was Familie ausmacht.

Schweitzer (1996) für die systemische Therapie und für die Psychoanalyse bei Bauriedl (1980) und in diesem Buch (7 Kap. 19). Geschwisterdyade Aber auch die Geschwisterdyaden (Cierpka 2001) und die Dyaden zwischen einem Elternteil und einem Kind (Mutter-Kind bzw. VaterKind) sind zu beachten, weil sie sich signifikant von der Dyade dieses Elternteils mit einem anderen Kind unterscheiden können. Die Untersuchungen aus der Verhaltensgenetik (Übersichten bei Joraschky u. Cierpka 1990; Hetherington et al.

Auch die Unterschiede in der Rollenzuweisung und im Rollenverhalten diskriminieren die drei Ebenen. Aus der Wiederkehr bestimmter Interaktionsmuster schließen wir auf Regeln, die dieser Struktur innewohnen und durch ihre Redundanz die Struktur der verschiedenen Ebenen bestimmen. 1 Die Ebenen der Familie u. Kniskern 1978a,b; Cromwell u. Peterson 1983; Steinhauer et al. 1984; Cierpka 1987, 1990, 2005). Das Drei-Ebenen-Modell in der Familiendiagnostik ist als heuristische Leitlinie gut begründet und bildet unterschiedliche Funktionssysteme ab.

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